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Konzept Haus

Lernen in Beziehung-en

Pädagogisches Rahmenkonzept der städtischen Kindergärten.

Unsere Grundsätze

  • Wir haben Respekt vor der Individualität des einzelnen Kindes. 
  • Wir achten und akzeptieren die individuelle Persönlichkeit und seine Bedürfnisse – auch und gerade in Gruppenprozessen.
  • Wir vermitteln den Kindern gesellschaftliche und kulturelle Normen und Werte.
  • Wir beachten die Erwartungen von Eltern sowie Erziehungsberechtigten an flexible Betreuungsformen und -zeiten.
  • Als sozialpädagogische Dienstleistungseinrichtung wollen wir familienergänzend und kundenorientiert arbeiten.
Kinderhand mit Blume

Kita ganz anders!

Neues Raumkonzept

In unseren Kindergärten wurden die vorhandenen Gruppen- und Nebenräume zu sogenannten Lernwerkstätten umgewandelt.

Als Lernwerkstatt werden Räume bezeichnet, in denen vielfältige Materialien für das praktische und eigenaktive Lernen bereitstehen.

Die Kinder über 3 Jahren entscheiden selbständig und jeden Tag neu, in welchen Lernwerkstätten sie spielen und lernen wollen.

Bewegungsraum Spiel

Konzeption: Lernen in Beziehung-en

Kennst du schon das pädagogische Konzept, mit welchem die städtischen Kindergärten arbeiten? 

Naturästhetischer Bewegungsraum Schnecke

Lernwerkstatt statt Gruppenraum

Im Folgenden bekommst Du einen ersten Überblick über unsere Lernwerkstätten.

Lernwerkstatt Atelier 

Ein Raum voller Materialien zum Kleksen, Schneiden und Malen. Der kindlichen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. In unseren Ateliers steht den Kindern ein großes Materialangebot zur Verfügung, das ihnen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet. 

In der schöpferischen Arbeit mit den unterschiedlichen Materialien – wie Ton, Fingerfarben, Wasserfarben, Buntstifte, Filzschreiber, Knete, Salzteig, Karton, Papier, Wolle, Stoffe – können sich die Kinder ausprobieren und ihre „Spuren“ hinterlassen. Dabei geht es ihnen nicht um die Erstellung eines fertigen Produktes, sondern um den Prozess der schöpferischen Arbeit an sich.

Lernwerkstatt Bewegungsraum

Bewegung fördert die körperliche und kognitive Entwicklung. Von Geburt an bringen Kinder eine angeborene Bewegungsfreude mit. Im Bewegungsraum schaffen sich die Kinder eigenständig Bewegungsmöglichkeiten, an denen sie sich vielfältig ausprobieren und ihre Geschicklichkeit sowie Grob- und Feinmotorik ausbilden können.

Bewegung steht im Gehirn in enger Wechselwirkung zur Sprachentwicklung, sie fördert mathematische Kompetenzen (Raum-, Lage-Verständnis), schafft vielfältiges soziales Miteinander, führt zu Wohlbefinden und ist Grundlage für ein gesundes Aufwachsen.
Körperliche Bewegung schafft zudem Erfolgserlebnisse, hilft, Ängste zu überwinden und stärkt das Selbstbewusstsein. 

Kinder entdecken ihren Körper und seine Fähigkeiten und entwickeln somit ein eigenes positives Körpergefühl. Außerdem erwerben sie die Fähigkeit, ihr Können realistisch einzuschätzen und eigene Grenzen zu erkennen.

Sprach- & Schreibwerkstatt

Sprache stellt eine Schlüsselqualifikation im Bildungserfolg dar und nimmt somit eine zentrale Rolle im pädagogischen Alltag der Kindertageseinrichtung ein. Kinder sind auf Interaktion und Austausch über ihre Bedürfnisse mit anderen angewiesen.

Sie reden nicht mit Erwachsenen, um Grammatik zu lernen. Sie wollen sich über Sprache mitteilen, ihre Eindrücke wiedergeben und Resonanz sowie Bestätigung von ihrem Gegenüber erfahren. Die Erzieher*innen sind für die Kinder Sprachmodell und Vorbild und sich dieser Funktion stets bewusst.

Sie unterstützen die Sprechfreude der Kinder, indem sie immer wieder Sprachanlässe schaffen, die das Interesse der Kinder wecken und ihre Themen aufgreifen. Gezielt werden beispielsweise auf einem Spaziergang Fotos von Bäumen, Tieren oder Straßenschildern gemacht, die anschließend gemeinsam mit den Kindern angeschaut und besprochen werden.

Naturästhetische Bildung

Der Umgang mit Sand, Lehm, Ton, Matsch und Erde sind Basiskompetenzen kindlicher Selbstbildung. Bei Exkursionen ins nahe Umfeld der Kita, z. B bei Waldwochen, werden Wiesen, Felder und Gärten zu Lern- und Erlebnisorten. In unseren naturnah gestalteten Außengeländen mit Hügeln, Schaukeln, Pflanzbeeten, Sand- und Matschanlagen erhalten die Kinder die Gelegenheit, ihre Sinne zu entwickeln, ihre Körperwahrnehmung zu trainieren und Naturerfahrungen zu machen – z.B. beim Säen, Pflegen und Ernten von Kräutern, Beeren und Gemüse.

Durch das eigene Tun wächst in den Kindern das Gefühl von Selbstwirksamkeit und Stolz. Eine besondere Rolle im Naturerleben spielen auch Kleintiere, die von den Kindern täglich entdeckt und immer wieder neu bestaunt werden. Die Kinder reagieren emotional auf Käfer, Schmetterlinge, Bienen oder Würmer: Sie laufen ihnen nach, sammeln sie, wollen sie berühren und streicheln.

Bauwerkstatt

Die kindliche Lebenswelt ist voller Mathematik. Kinder lieben es Ordnungen zu entdecken, Regelmäßigkeiten kennenzulernen, Symmetrien zu erforschen und Zahlenreihen nachzusprechen. Regelmäßigkeiten entdecken sie z. B. in der Natur, beim Betrachten des symmetrischen Musters eines Tannenzapfens oder eines Schmetterlings. 

Bauen und Konstruieren können die Kinder in der Bauwerkstatt, in der es viele verschiedene Materialien gibt, die Anreize zum Gestalten schaffen. Hier stehen den Kindern Holzbausteine, Spieltiere, Fahrzeuge, aber auch Konstruktionsmaterialien zur Verfügung, die den Spaß am Konstruieren und Entdecken sowie Freude an Problemlösungen fördern.

Lernwerkstatt Pädagogische Küche

Neben der Bewegung sind Essen und Trinken angeborene Grundbedürfnisse. Kinder fühlen zunächst körperlich und erforschen sich selbst über Tasten, Fühlen und Saugen. Diese sinnlichen Kompetenzen eröffnen dem Kind seine ganz persönlichen Zugänge zu Nahrungsmitteln. Jedes Kind verfügt über ein natürliches Sättigungsgefühl. 

Auf dieses angeborene Sättigungsgefühl und die Befriedigung des individuellen Grundbedürfnisses vertrauen die Erzieher*innen. Somit wird kein Kind zum Essen gezwungen, auch nicht, bestimmte Speisen und Getränke probieren zu müssen. Bei den Mahlzeiten in der Kindertageseinrichtung leitet uns die Maxime: „Ich entscheide selbst, was in meinen Mund kommt, wieviel ich will, mit wem und wie lange ich esse.“ 

Gemeinsame Mahlzeiten sind ein wichtiger Bestandteil des sozialen Lebens und Lernens. Spielerisch erlernen die Kinder Kulturtechniken, z.B. mit Messer und Gabel zu essen, ihre Mahlzeit zu portionieren und im Rahmen der Vorbereitung des Frühstücks und Mittagsessens kleinere Aufgaben zu übernehmen. Gemeinsame Tischgespräche und eine angenehme Atmosphäre tragen zum Wohlbefinden der Kinder in Essenssituationen bei.

Lernwerkstatt Musizieren, Forschen & Entdecken

Neben dem bereits aufgeführten Bildungsräumen fasziniert der Bereich Musik die Kinder, weil sie dadurch ihr angeborenes Interesse an Tönen, Klängen und Geräuschen ausleben können. Unsere Erzieher*innen unterstützen ihre Ausdrucksfreude, Emotionen und Stimmungen durch regelmäßige Angebote und Bereitstellung entsprechender Materialien (Rasseln, Trommeln, Regenmacher, Musikinstrumente).

Durch gemeinsames Singen, Musizieren und Sprechen von Versen, Abzählreimen sowie Kniereiterspielen erfahren die Kinder auch Brauchtum und Kulturgut. Sing- und Spielkreise begleiten den Kita-Alltag und geben den Kindern Orientierung, Sicherheit und Entspannung. Sie sind für die Kinder ein verbindendes sozial geprägtes Erlebnis.

Atelier angemalte Hand

Tagesablauf

7:30 Uhr - 9:00 Uhr

Ankommen und Start in den Kita-Tag. Übergabe und Begrüßung der Kinder, Begleitung in die Lernwerkstätten.

9:00 Uhr - 11:30 Uhr

Freie und angeleitete Angebote in den Lernwerkstätten, Freispiel und Spielen im Außengelände, Spaziergänge und Ausflüge in den Sozialraum.

11:30 Uhr - 12:45 Uhr

Die Kinder nehmen ihr Mittagessen ein. Sie wählen Menge und Komponenten eigenständig aus.

Mittagsruhe bis 14:00 Uhr

Vorbereitung zur Mittagsruhe sowie Vorlesen, Singen und Angebote zur Entspannung. 

Mittagsruhe der Kinder. Kinder, die nicht schlafen möchten oder können, dürfen spielen.

14:00 Uhr - 16:30 Uhr 

Nachmittagsimbiss, Arbeit in den Lernwerkstätten, Projektarbeit, Veranstaltungen.

16:30 Uhr - 17:00 Uhr

Abholen der Kinder, Übergabe an die Eltern und Schließung der Kita.

Unsere Kindergärten

Ziele unserer Arbeit

  • Wir wollen Wegbegleiter*in für Kinder sein und in ihrem Leben Spuren hinterlassen. 
  • Wir wollen daran mitwirken, dass die Erinnerung an diese Zeit als wertvoll erlebt wird.
  • Wir wollen, dass ein Mensch lernt, in der Gemeinschaft zu leben, sie mitgestaltet und mitträgt und sein Verhalten danach ausrichtet. 
  • Wichtige Ideale und Werte sind hierbei Friedfertigkeit im Umgang miteinander und der Respekt vor dem Einzelnen und vor anderen Kulturen.

Partizipation von Kindern

Kinder haben Rechte und diese wahren wir mit unserer Konzeption. Kinder wollen, dürfen und sollen sich einmischen und mitentscheiden. 

Handlungsleitend sind für uns folgende Fragen:

  • Welche Entscheidungen, die auch Kinder betreffen, werden im Alltag der Kita von wem getroffen und wobei dürfen die Kinder selbst- oder mitbestimmen?
  • Wie entstehen Regeln und wie werden sie überprüft? Welche Regeln sollen in der Kita entwickelt werden und wie werden Kinder an deren Entstehung demokratisch beteiligt?
  • Wie wird mit Kindern verbal sowie nonverbal kommuniziert und wie gelingt es, Dialoge mit Kindern zu eröffnen?
Naturästhetischer Bewegungsraum Naturfrüchte

Kinder unter drei Jahren

Kinder unter 3 Jahren werden in einem geschützten Bereich unserer Kitas begleitet und betreut. 

Die Eingewöhnung nach dem "Berliner Modell" ist ein wichtiger Teil, auf den wir großen Wert legen.

Dem Wunsch der Kinder nach Exploration kommen wir nach, indem die Raumgestaltung vielfältige Erfahrungsmöglichkeiten mit verschiedenen Materialien zum Fühlen, Tasten, Schütten, Vergleichen und Ausprobieren bietet.

Kinder auf einer Bank

Du möchtest mehr über unsere konzeptionelle Arbeit in unseren Kitas erfahren?

Ansprechpartnerin

Andrea Körber
Abteilungsleiterin
Berliner Straße 70
33330 Gütersloh

Entdecke unsere Ausbildungsmöglichkeiten

Konzept Haus

Lernen in Beziehung-en

Pädagogisches Rahmenkonzept der städtischen Kindergärten.

Unsere Grundsätze

Unsere Grundsätze schaffen die Basis für integratives Handeln und fördern eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

  • Wir haben Respekt vor der Individualität des einzelnen Kindes. 
  • Wir achten und akzeptieren die individuelle Persönlichkeit und seine Bedürfnisse – auch und gerade in Gruppenprozessen.
  • Wir vermitteln den Kindern gesellschaftliche und kulturelle Normen und Werte.
  • Wir beachten die Erwartungen von Eltern sowie Erziehungsberechtigten an flexible Betreuungsformen und -zeiten.
  • Als sozialpädagogische Dienstleistungseinrichtung wollen wir familienergänzend und kundenorientiert arbeiten.
Käfer
Schmetterlin grün

Kita ganz anders!

Neues Raumkonzept

In unseren Kitas wurden die vorhandenen Gruppen- und Nebenräume zu sogenannten Lernwerkstätten umgewandelt. Als Lernwerkstatt werden Räume bezeichnet, in denen vielfältige Materialien für das praktische und eigenaktive Lernen bereitstehen. Die Kinder über 3 Jahren entscheiden selbständig und jeden Tag neu, in welchen Lernwerkstätten sie spielen und lernen wollen.

Kinder mit Pinsel

Konzeption: Lernen in Beziehung-en

Kennst Du schon das pädagogische Konzept, mit welchem die städtischen Kindergärten arbeiten? 

Lernwerkstatt statt Gruppenraum

Erfahre hier mehr über unser Raumkonzept

Atelier 

Ein Raum voller Materialien zum Kleksen, Schneiden und Malen. Der kindlichen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.  In unseren Ateliers steht den Kindern ein großes Materialangebot zur Verfügung, das ihnen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet. 

In der schöpferischen Arbeit mit den unterschiedlichen Materialien – wie Ton, Fingerfarben, Wasserfarben, Buntstifte, Filzschreiber, Knete, Salzteig, Karton, Papier, Wolle, Stoffe – können sich die Kinder ausprobieren und ihre „Spuren“ hinterlassen. Dabei geht es ihnen nicht um die Erstellung eines fertigen Produktes, sondern um den Prozess der schöpferischen Arbeit an sich.

Naturästhetischer Bildungsraum

Der Umgang mit Sand, Lehm, Ton, Matsch und Erde sind Basiskompetenzen kindlicher Selbstbildung. Bei Exkursionen ins nahe Umfeld der Kita, z. B bei Waldwochen, werden Wiesen, Felder und Gärten zu Lern- und Erlebnisorten. In unseren naturnah gestalteten Außengeländen mit Hügeln, Schaukeln, Pflanzbeeten, Sand- und Matschanlagen erhalten die Kinder die Gelegenheit, ihre Sinne zu entwickeln, ihre Körperwahrnehmung zu trainieren und Naturerfahrungen zu machen – z.B. beim Säen, Pflegen und Ernten von Kräutern, Beeren und Gemüse. 

Durch das eigene Tun wächst in den Kindern das Gefühl von Selbstwirksamkeit und Stolz. Eine besondere Rolle im Naturerleben spielen auch Kleintiere, die von den Kindern täglich entdeckt und immer wieder neu bestaunt werden. Die Kinder reagieren emotional auf Käfer, Schmetterlinge, Bienen oder Würmer: Sie laufen ihnen nach, sammeln sie, wollen sie berühren und streicheln.

Bewegungsraum

Bewegung fördert die körperliche und kognitive Entwicklung. Von Geburt an bringen Kinder eine angeborene Bewegungsfreude mit. Im Bewegungsraum schaffen sich die Kinder eigenständig Bewegungsmöglichkeiten, an denen sie sich vielfältig ausprobieren und ihre Geschicklichkeit sowie Grob- und Feinmotorik ausbilden können. 

Bewegung steht im Gehirn in enger Wechselwirkung zur Sprachentwicklung, sie fördert mathematische Kompetenzen (Raum-, Lage-Verständnis), schafft vielfältiges soziales Miteinander, führt zu Wohlbefinden und ist Grundlage für ein gesundes Aufwachsen. 

Körperliche Bewegung schafft zudem Erfolgserlebnisse, hilft, Ängste zu überwinden und stärkt das Selbstbewusstsein. Kinder entdecken ihren Körper und seine Fähigkeiten und entwickeln somit ein eigenes positives Körpergefühl. Außerdem erwerben sie die Fähigkeit, ihr Können realistisch einzuschätzen und eigene Grenzen zu erkennen.

Sprach- & Schreibwerkstatt

Sprache stellt eine Schlüsselqualifikation im Bildungserfolg dar und nimmt somit eine zentrale Rolle im pädagogischen Alltag der Kindertageseinrichtung ein. Kinder sind auf Interaktion und Austausch über ihre Bedürfnisse mit anderen angewiesen. 

Sie reden nicht mit Erwachsenen, um Grammatik zu lernen. Sie wollen sich über Sprache mitteilen, ihre Eindrücke wiedergeben und Resonanz sowie Bestätigung von ihrem Gegenüber erfahren. Die Erzieher*innen sind für die Kinder Sprachmodell und Vorbild und sich dieser Funktion stets bewusst. 

Sie unterstützen die Sprechfreude der Kinder, indem sie immer wieder Sprachanlässe schaffen, die das Interesse der Kinder wecken und ihre Themen aufgreifen. Gezielt werden beispielsweise auf einem Spaziergang Fotos von Bäumen, Tieren oder Straßenschildern gemacht, die anschließend gemeinsam mit den Kindern angeschaut und besprochen werden.

Bauwerkstatt

Die kindliche Lebenswelt ist voller Mathematik. Kinder lieben es Ordnungen zu entdecken, Regelmäßigkeiten kennenzulernen, Symmetrien zu erforschen und Zahlenreihen nachzusprechen. Regelmäßigkeiten entdecken sie z. B. in der Natur, beim Betrachten des symmetrischen Musters eines Tannenzapfens oder eines Schmetterlings. 

Bauen und Konstruieren können die Kinder in der Bauwerkstatt, in der es viele verschiedene Materialien gibt, die Anreize zum Gestalten schaffen. Hier stehen den Kindern Holzbausteine, Spieltiere, Fahrzeuge, aber auch Konstruktionsmaterialien zur Verfügung, die den Spaß am Konstruieren und Entdecken sowie Freude an Problemlösungen fördern.

Pädagogische Küche

Neben der Bewegung sind Essen und Trinken angeborene Grundbedürfnisse. Kinder fühlen zunächst körperlich und erforschen sich selbst über Tasten, Fühlen und Saugen. Diese sinnlichen Kompetenzen eröffnen dem Kind seine ganz persönlichen Zugänge zu Nahrungsmitteln. Jedes Kind verfügt über ein natürliches Sättigungsgefühl. Auf dieses angeborene Sättigungsgefühl und die Befriedigung des individuellen Grundbedürfnisses vertrauen die Erzieher*innen.

Somit wird kein Kind zum Essen gezwungen, auch nicht, bestimmte Speisen und Getränke probieren zu müssen. Bei den Mahlzeiten in der Kindertageseinrichtung leitet uns die Maxime: „Ich entscheide selbst, was in meinen Mund kommt, wieviel ich will, mit wem und wie lange ich esse.“ Gemeinsame Mahlzeiten sind ein wichtiger Bestandteil des sozialen Lebens und Lernens. 

Spielerisch erlernen die Kinder Kulturtechniken, z.B. mit Messer und Gabel zu essen, ihre Mahlzeit zu portionieren und im Rahmen der Vorbereitung des Frühstücks und Mittagsessens kleinere Aufgaben zu übernehmen. Gemeinsame Tischgespräche und eine angenehme Atmosphäre tragen zum Wohlbefinden der Kinder in Essenssituationen bei.

Musizieren, Forschen & Entdecken

Neben dem bereits aufgeführten Bildungsräumen fasziniert der Bereich Musik die Kinder, weil sie dadurch ihr angeborenes Interesse an Tönen, Klängen und Geräuschen ausleben können. Unsere Erzieher*innen unterstützen ihre Ausdrucksfreude, Emotionen und Stimmungen durch regelmäßige Angebote und Bereitstellung entsprechender Materialien (Rasseln, Trommeln, Regenmacher, Musikinstrumente). 

Durch gemeinsames Singen, Musizieren und Sprechen von Versen, Abzählreimen sowie Kniereiterspielen erfahren die Kinder auch Brauchtum und Kulturgut. Sing- und Spielkreise begleiten den Kita-Alltag und geben den Kindern Orientierung, Sicherheit und Entspannung. Sie sind für die Kinder ein verbindendes sozial geprägtes Erlebnis.

Tagesablauf

7:30 Uhr - 9:00 Uhr

Ankommen und Start in den Kita-Tag. Übergabe und Begrüßung der Kinder, Begleitung in die Lernwerkstätten.

9:00 Uhr - 11:30 Uhr

Freie und angeleitete Angebote in den Lernwerkstätten, Freispiel und Spielen im Außengelände, Spaziergänge und Ausflüge in den Sozialraum.

11:30 Uhr - 12:45 Uhr

Die Kinder nehmen ihr Mittagessen ein. Sie wählen Menge und Komponenten eigenständig aus.

Mittagsruhe bis 14:00 Uhr

Vorbereitung zur Mittagsruhe sowie Vorlesen, Singen und Angebote zur Entspannung. 

Mittagsruhe der Kinder. Kinder, die nicht schlafen möchten oder können, dürfen spielen.

14:00 Uhr - 16:30 Uhr 

Nachmittagsimbiss, Arbeit in den Lernwerkstätten, Projektarbeit, Veranstaltungen.

16:30 Uhr - 17:00 Uhr

Abholen der Kinder, Übergabe an die Eltern und Schließung der Kita.

Ziele unserer Arbeit

Die Ziele unserer Arbeit bilden den Leitfaden für unseren Erfolg und unsere Entscheidungen.

  • Wir wollen Wegbegleiter*in für Kinder sein und in ihrem Leben Spuren hinterlassen. 
  • Wir wollen daran mitwirken, dass die Erinnerung an diese Zeit als wertvoll erlebt wird.
  • Wir wollen, dass ein Mensch lernt, in der Gemeinschaft zu leben, sie mitgestaltet und mitträgt und sein Verhalten danach ausrichtet. 
  • Wichtige Ideale und Werte sind hierbei Friedfertigkeit im Umgang miteinander und der Respekt vor dem Einzelnen und vor anderen Kulturen.

Unsere Kindergärten im Überblick

Kindergarten Icon vor grünem Hintergrund

Partizipation von Kindern

Kinder haben Rechte und diese wahren wir mit unserer Konzeption. Kinder wollen, dürfen und sollen sich einmischen und mitentscheiden.

Handlungsleitend sind für uns folgende Fragen:

  • Welche Entscheidungen, die auch Kinder betreffen, werden im Alltag der Kita von wem getroffen und wobei dürfen die Kinder selbst- oder mitbestimmen?
  • Wie entstehen Regeln und wie werden sie überprüft? Welche Regeln sollen in der Kita entwickelt werden und wie werden Kinder an deren Entstehung demokratisch beteiligt?
  • Wie wird mit Kindern verbal sowie nonverbal kommuniziert und wie gelingt es, Dialoge mit Kindern zu eröffnen?
Grüne Sonne

Kinder unter drei Jahren

Männchen Rucksack

Kinder unter 3 Jahren werden in einem geschützten Bereich unserer Kitas begleitet und betreut.

Die Eingewöhnung nach dem "Berliner Modell" ist ein wichtiger Teil, auf den wir großen Wert legen.

Dem Wunsch der Kinder nach Exploration kommen wir nach, indem die Raumgestaltung vielfältige Erfahrungsmöglichkeiten mit verschiedenen Materialien zum Fühlen, Tasten, Schütten, Vergleichen und Ausprobieren bietet.

Du möchtest mehr über das Rahmenkonzept erfahren?

Ansprechpartnerin

Andrea Körber
Abteilungsleiterin
Berliner Straße 70
33330 Gütersloh

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